Espresso trinken in Triest

Italien ist ein Mekka für Espressojünger. Mailand gilt als der Ursprung der Espressokultur. Aber was ist mit Triest?

Triest als Espressohochburg

Die kleine Großstadt an der Adria bietet dem geneigten Espressoliebhaber eine Vielzahl an Gaumenfreuden, nicht nur weil Illy Café hier seinen Hauptsitz hat. Vielmehr wird gemunkelt, dass in Triest am meisten Espresso getrunken wird.

In Triest bekomme man den besten Espresso. Punkt. Basta. Mehr gibt es nicht zu sagen. Und: Einer der größten Kaffeekonzerne weltweit wurde hier gegründet.

Espresso auf der Piazza

Wer einen kleinen Schuss Koffein und Genuss braucht, fängt meist an der Piazza dell‘ Unità d’Italia an. Zum Beispiel im Caffè Degli Specchi, eine der nobleren Adressen in Triest.

Zu sehen sind dann gleich der mosaikverzierte Governeurspalast, das riesige Rathaus und der Palazzo del Lloyd Triestino. Wunderschön! Dort lässt sich auch das Treiben auf der Piazza beobachten und man kann die weitere Route durch die Stadt planen. Tipp: Caffè San Marco oder das Caffè Stella Polare.

Nero, Deca oder Capo?

Wer einen Espresso bestellt, sollte allerdings darauf achten, dass er die richtigen Begriffe verwendet – denn Triest hat ein eigenes Kaffee-Vokabular. So steht der „Nero“ für einen klassichen Espresso in kleiner Tasse. Sobald ein „B“ für bicchiere (Glas) hinzugefügt wird, wird das Ganze in einem Glas serviert.

Der Begriff „Deca“ steht für koffeinfrei und entsprechend wird ein „Deca B“ in einem Glas serviert. Wer ein Schuss Milch bevorzugt, kann den „Capo“ bestellen. Auch ihn gibt es als Deca und Deca B Version.

Triest: Kaffeekunst

Zu Kompliziert? Das sind lediglich die Grundsätze. Varianten für Cappucchino und Latte Macchiato kommen noch hinzu. Kein Wunder, dass man sagt, Kaffeetrinken in Triest sei eine Kunst. Mag sein, doch das Wichtigste ist die soziale Funktion des Kaffeetrinkens.

Es wird geredet, es werden Neuigkeiten ausgetauscht und Kaffee als Getränk wird auf höchstem Nievau zelebriert. Espressogenuss in Triest ist vielschichtig.

Mehr Infos gibt es hier: www.turismofvg.it

 

 

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