Espresso machen während einer roten Ampel

Espresso ist etwas zum Genießen, würden viele sagen. Das schließt den Genuss während der Autofahrt aus, nicht wahr? Fiat und Lavazza sehen das ganz anders.

Stellen sie sich vor: Sie stehen an einer roten Ampel. Es ist halb Acht morgens. Weil sie den Wecker dreimal auf Snooze gestellt haben, müssen sie sich jetzt beeilen. Ein Kaffee war nicht mehr im Zeitplan vorgesehen. Um acht steht ein Meeting an, da muss man hellwach sein. Ok, kein Problem: Für solche Situationen gibt es ja italienische Autos wie den neuen Fiat 500 L, der in Kooperation mit Lavazza eine gewisse Zusatzausstattung bekommen hat. Preis: Schlappe 450 Euro. Also die Zusatzausstattung. Das Auto gibt es ab 22.000 Euro.

Auto mit Espressomaschine

An der roten Ampel macht sich das bezahlt. Denn das Fahrzeug hat eine eingebaute Espressomaschine. Dass man da nicht früher drauf gekommen ist? Der Fiat 500 bekommt Gesellschaft von einer Lavazza 500. Im Innenraum, nicht im Kofferraum. Mit einer speziellen Vorrichtung findet zwischen den beiden vorderen Sitzen eine Espressomaschine Platz. Ein Knopfdruck genügt, wenn die Maschine vorher mit Wasser und einer Kaffeekapsel befüllt worden ist. Kaffeekapsel? Ja!

Das Ding zwischen den Sitzen macht daraufhin laute Geräusche und nach wenigen Sekunden läuft das liebste Getränk aus dem Kaffeeauslauf. Die Tasse bitte nicht vergessen, sonst gibt es nur einen stinkenden Innenraum, statt eines Espresso-Shots an der Ampel. Die Ampel springt auf Grün und sie halten einen ‚frischen‘ Espresso in der Hand – wenn auch aus einer Kapselmaschine, aber mehr Komfort lässt sich in einem Fiat 500 wohl nicht unterbringen. Muss ja auch nicht: Wer richtig genießen will, geht in eine Kaffeebar. Oder steht früher auf.

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