Espressozubereitung: Die häufigsten Fehler

Ein guter Espresso ist in erster Linie Handwerk. Und das will gelernt sein. Tipps für die Zubereitung von Espresso gibt es viele. Aber kaum ein Neuling weiß, was man dabei alles falsch machen kann. Die häufigsten Fehler findet ihr in deshalb in der Übersicht.

Falsches Wasser

Es kann zu sauer oder zu weich sein. Ideal ist ein PH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Aber auch die Gesamtwasserhärte ist wichtig: Sie sollte zwischen 7 und 14 °dH liegen. Teststreifen gibt es in der Apotheke oder vom lokalen Wasserversorger. Ideal sind Filtersysteme, die es als festinstallierte Filterkatuschen und Tischwasserfilter gibt.

Schlechte, alte Bohnen

Die Qualität der Kaffeebohnen hat einen wesentlichen Einfluss auf Geschmack, Geruch, Aroma und nicht zuletzt auf die Cremabildung. Gute Bohnen weisen keine Defekte, aber eine gleichbleibende Qualität auf. Zudem: Kaffeebohnen sollten frisch geröstet sein und möglichst von einer guten Rösterei stammen, die die Bohnen schonend röstet.

Falsch justierte Maschine

Oder besser gesagt die Einstellungen der Maschine haben eine großen Einfluss. Brühtemperatur, Kontaktzeit und Druck sind die Aspekte, die es zu beachten gilt. Viele Maschinen bieten diese Einstellmöglichkeiten jedoch nicht. Hier muss notfalls der Fachmann ran, um die Maschine zu überprüfen. Eine regelmäßige Reinigung sollte sowieso dazugehören.

Kaffeemehl & Tamper

Ja auch der Barista macht Fehler. Mahlgrad, Tamperdruck und die bereits erwähnte Auswahl der Kaffeebohnen wären hier zu nennen. Der Mahlgrad kann von Kaffeesorte zu Kaffeesorte unterschiedlich ausfallen. Ausprobieren ist angesagt. Der Tamperdruck sollte etwa 20 kg betragen. Beim Abschlagen sollte das Kaffeepad ganz aus dem Siebträger fallen und sich nicht wie Matsch anfüllen.

Mit diesen Tipps zur Espressozubereitung sollten zumindest ein paar Grundlagen erfolgreich gelegt werden können. Mehr erfahrt ihr in dem Beitrag „Wie man einen guten Espresso zubereitet„. Viel Spaß beim Testen!

 

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