Wie man einen guten Espresso zubereitet

Espresso ist das Getränk schlechthin in Italien und in anderen Ländern wird der kräftig würzige Coffee-Shot immer beliebter. Espresso ist zudem die Grundlage zahlreicher Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato. Deshalb: Mit dem Espresso fängt alles an.

Kaffee und Maschine sind wichtig für den caffé

Der erste Schritt eines guten Espressos, die Italiener sagen kurz caffé, besteht in der Auswahl des Grundstoffes und dem richtigen Zubehör. Espressoröstungen gibt es viele, beim Kauf sollte man darauf achten, dass man ein frisches Produkt verwendet. Frisch bedeutet hier: Vor wenigen Tagen geröstet. Nur so kommen die Öle und Fette des Kaffees optimal zur Geltung.

Als nächstes: Die Maschine. Sie sollte einen Siebträger besitzen und genügend Druck (9 bis 12 Bar) sowie eine konstante Temperatur erzeugen. Sicherlich kann man mit Vollautomaten auch Espresso zubereiten, aber ein guter Espresso ist das deshalb noch lange nicht.

Details: Kriterien für den perfekten Espresso

Frisch bedeutet auch: Am besten frisch gemahlen und in dem richtigen Mahlgrad, sodass die Körnung für eine Siebträgermaschine geeignet ist. Nun wird das Mehl in den Siebträger gefüllt: Etwa sieben Gramm sollten es sein, ein wenig mehr schadet auch nicht. Besonders wichtig ist das Tampern, der nächste Schritt. Das Kaffeemehl im Siebträger muss mit bis zu 20 kg angepresst werden. Also ordentlich drücken. Optional hierbei ist eine Tamping-Station, die das Ganze erleichtert.

Nun: Siebträger einsetzen und die Maschine bedienen. Maschine bedienen? Ja, auf das Knöpfchen für den Espresso drücken. Aber halt: Ist die Maschine richtig eingestellt? Wassertemperatur und Wasserdruck können mit einem PID-Element abgelesen und mit Schräubchen eingestellt werden. Viele Espressofans rüsten ihre Maschinen deshalb mit PIDs nach. Ein optimaler Espresso benötigt etwa 23 Sekunden Durchlaufzeit, einen Wasserdruck von mind. 9 Bar und eine Temperatur von 88 bis 92°. Sowie 7- 8 Gramm Espressomehl und einen Tamper-Druck von etwa 20 kg. So viel zu den Daten. Hier erfahrt ihr mehr darüber: Zertifizierter italienischer Espresso.

Espresso: Einfach ausprobieren

Jetzt heißt es: Ausprobieren. Mit den verschiedenen Faktoren sollte man ruhig herumexperimentieren, denn jede Maschine ist anders. Auch die Wahl der Bohnen ist ganz wichtig für ein gutes Ergebnis: Je hochwertiger und frischer diese sind, desto aromatischer wird der Espresso. Und wenn ihr einen Vergleich für einen perfekten Espresso haben möchtet, besucht eine echte italienische Bar, die selbst röstet und den Espresso nach alter Manier herstellt.

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